
Ein sicherer Ort
Eine besondere Herausforderung war die Aufnahme des zweieinhalbjährigen Demily, bei dem nach einer Notfallbehandlung Sichelzellenanämie diagnostiziert wurde. Auch der zweieinhalbjährige J., der HIV-positiv geboren wurde, fand Anfang April auf Vermittlung des Sozialamts ein neues Zuhause im Agape Children’s Village.
Die Kinder erhalten im Heim medizinische Versorgung, liebevolle Betreuung und einen stabilen Alltag, der erste positive Entwicklungen ermöglicht. Bei einigen sind bereits Fortschritte in Verhalten, Gesundheit und sozialer Integration sichtbar. Einzelne konnten inzwischen sogar in den Kindergarten integriert werden.
Eine tragende Rolle übernehmen die Hausmütter, die die Kinder im Alltag begleiten und ihnen Orientierung geben. Ihr Einsatz bildet die Grundlage dafür, dass sich die Kinder stabilisieren und entwickeln können.
Um ihnen für diesen Dienst Wertschätzung entgegenzubringen, unternahmen die fünf Hausmütter gemeinsam mit der Heimleitung einen Ausflug in einen Nationalpark. Die gemeinsame Zeit bot Gelegenheit, Abstand vom intensiven Alltag zu gewinnen und neue Kraft zu schöpfen.
Die Entwicklungen der vergangenen Monate zeigen, wie entscheidend ein verlässliches Umfeld, christliche Fürsorge und engagierte Mitarbeiter dafür sind, dass Kinder aus schwierigen Verhältnissen neue Stabilität und Perspektive gewinnen.



