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Hoffnungsträger in Hoffnungslosigkeit

Der Südsudan zählt zu den ärmsten Ländern Afrikas. Die Unterentwicklung als Folge jahrzehntelanger Kriege, saisonaler Überflutungen, Dürrezeiten, Hungersnöte und Krankheitsepidemien lässt bei der traumatisierten Bevölkerung kaum Hoffnung aufkommen.

Die seit Dezember 2013 andauernden Kämpfe des Bürgerkrieges haben die Misere noch unerträglicher gemacht, hunderttausende Todesopfer gefordert und fast zwei Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Im ganzen Land fehlt es an sauberem Wasser, sanitären Anlagen und medizinischer Versorgung.

Geistliche Mobilisierung
Der Südsudan ist im Gegensatz zur strikt muslimischen Republik Sudan ein eher christliches Land. Doch auch hier sind die Zustände dramatisch. Zauberei und Okkultismus sind weit verbreitet. Und viele der christlichen Kirchen haben kaum ein Herz für ihren missionarischen Auftrag. AVC sieht seinen Auftrag in der geistlichen Mobilisierung.

Schulbildung
Der Südsudan gehört zu den fünf Ländern am wenigsten alphabetisierten Ländern weltweit. Die abgelegenen Regionen des Landes mit ihrer dörflichen Struktur sind besonders stark betroffen. Hinzu kommt, dass aufgrund der Unruhen der letzten Jahren eine Reihe von staatlichen Schulen geschlossen wurde, so dass oft im Umkreis von Dutzenden von Kilometern keine Möglichkeit selbst für elementare Bildung besteht. An einigen Projektstandorten haben wir zusammen mit unserem Partner Schulen eröffnet. Teils in einfacher Bauweise, gelegentlich im Freien unter einem Baum und in selteneren Fällen auch in fester Bauweise eröffnen diese Bildungseinrichtungen eine Perspektive für Kinder und Jugendliche. 

Good Hope Center – Hoffnung für Kinder
Im vom Krieg gezeichneten Land sind Kinder am stärksten betroffen, zwischen den Fronten, obdachlos, vergessen, hoffnungslos. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 27%. Die meisten Familien können sich die Schulgebühren und den Schultransport nicht leisten oder sind auf die Unterstützung der Mädchen im Haushalt angewiesen. Dazu kommt, dass die meisten Schulen total überfüllt sind und die Kinder in Klassen mit 100 Schülern kaum etwas lernen. Deshalb wird im Good Hope Center in der Hauptstadt Juba ein Kinderheim und eine Vor- und Grundschule geführt.

 

 

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