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Geistliche Dimensionen

Unser Missionarsehepaar Reutter hat ein großes Herz für Notleidende, doch sind sie auch immer darauf bedacht, für die »Zukunft« vorzusorgen. In enger Zusammenarbeit mit der Full Gospel Bewegung in Sambia sind so in über 30 Jahren viele christliche Projekte und Gemeinden entstanden, um Menschen die Liebe Christi nahe zu bringen.

Fernsehen für die Seele
Seit 2014 senden wir im eigenen Fernstehstudio per Livestream täglich geistliche Inputs weit über die Landesgrenzen Sambias hinaus. Tausende Menschen werden mit der erlösenden Botschaft Christi erreicht. Die Zuschauer und -hörer bekommen zudem die Möglichkeit, persönlich anzurufen und über Probleme und Erlebnisse zu sprechen. Gemeinsames Gebet und Zuspruch wirken kleine und große Wunder. Diese Arbeit hat eine lange Tradition. Bereits seit 1986 nutzt Helmut Reutter die aktuellen Medien, damals vor allem das Radio, um Menschen mit der Frohen Botschaft zu erreichen.

Viele Töchter
Die 1991 aus klassischer Missionsarbeit entstandene Gemeinde in Lusaka hat heute viele Töchter. Mehr als 15 Tochtergemeinden sind im Laufe der Jahre entstanden. Die Mitglieder sind sehr aktiv in evangelistischen und sozialen Projekten und übernehmen so viel Verantwortung für ihr Umfeld. So verwundert es nicht, dass die Mitgliederzahlen stetig wachsen und neue Gemeinden entstehen, die wir tatkräftig bei ihren ersten Schritten unterstützen, z.B. durch den Bau von Gebäuden. Unsere Missionare sorgen für eine solide Aus- und Fortbildung der Pastoren. Mindestens drei Mal pro Jahr treffen sich alle gemeinsam, um sich gegenseitig zu stärken und unterstützen. Darüber hinaus wird intensiver, freundlicher Kontakt zu anderen Konfessionen gepflegt.

Bibeln für die Knackis
Seit 2000 engagieren sich unsere Gemeinden sehr aktiv in der Gefängnisarbeit. Die örtlichen Verwaltungen befürworten diese Arbeit ausdrücklich, so dass uns viele Gefängnistüren in ganz Sambia offen stehen. Gemeinsame Gottesdienste, Verteilung christlicher Literatur und medizinische Versorgung sind nur ein paar der Angebote für die Häftlinge. Erste Früchte sind bereits »geerntet«, denn einige der ehemaligen Häftlinge sind heute Pastoren. Auch nach der Entlassung helfen wir weiter: Hilfe bei der Wohnungs- und Jobsuche sind enorm wichtig, um nicht in alte, kriminelle Schemata zurückzufallen.

Evangelisationen
Trotz des vollen Kalenders unserer Missionare lassen sie es sich nicht nehmen, weiter auch »klassische Missionsarbeit« zu betreiben. Vor allem die Trockenzeit wird genutzt, um in entlegenere Gebiete vorzustoßen und dort in den Dörfern den Jesus-Film in den lokalen Sprachen zu zeigen. Verteilung von Bibeln und christlicher Literatur sowie Gebet für Kranke runden das Angebot ab – das gerne in Anspruch genommen wird.