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myanmar2 slÖffnung nach Jahrzehnten Militärdiktatur 
 
In Myanmar leben rund 135 ethnische Volksgruppen. Noch immer geht die Zentralregierung gegen Minderheiten vor – auch gegen Christen. Doch die jüngsten politischen Entwicklungen lassen Hoffnung aufkommen.

Bibeln einführen verboten
Christen werden aus zwei Gründen verfolgt: Weil sie Christen sind – und weil ein großer Teil von ihnen ethnischen Minderheiten angehört. Die Regierung schränkt nicht nur Evangelisation ein, sondern auch die Einfuhr und Verteilung christlicher Bücher und Bibeln in lokalen Landessprachen.

Der Zorn der Mönche
Der Buddhismus ist Staatsreligion. Buddhistische Mönche und radikale Anhänger dieser Religion terrorisieren oft Angehörige anderer Glaubensrichtungen und scheuen auch vor Morden nicht zurück.

Aggressive Mönche und mordende Militärs hin oder her – Gott lässt sich nicht aufhalten. In den vergangenen Jahren sind Tausende von Angehörigen vor allem von Minderheitenvölkern wie die Shan, Kajin, Rakhine und Karen zum Glauben an Jesus gekommen. Das Engagement von AVC begann im Jahr 1990. Damals wurden Bibeln nach Myanmar geschmuggelt. Heute unterstützen wir den Druck von Bibeln, ein Trainingszentrum für christliche Leiter aus Minderheitenstämmen, Motivationsseminare für kirchliche Mitarbeitende (CEP), zwei Primarschulen und ein Waisenhaus. Nach dem Wirbelsturm »Nargis« im Jahr 2008 leistete AVC Not- und Wiederaufbauhilfe.