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Madagaskar Langstreckenlaeu

Madagaskar: Langstreckenläufer

Seit er fünf Gemeinden betreut, ist Olivier zum »Langstreckenläufer« geworden. Für eine Predigt legt er bis zu 90 km zurück.

Viele Teile von Madagaskar sind noch immer nicht mit dem Evangelium erreicht. Unsere Mitarbeiter arbeiten dafür, dass sich das baldmöglichst ändert. Die Missionare Jean und Jany nutzen den Jeep oder Helikopter, um auch in weit abgelegene Orte, fern jeglicher Zivilisation, zu gelangen. Der letzte Flug wurde durch ein heftiges Gewitter und Regenfälle zur (Lebens-)Gefahr für Pilot und Passagiere.

Zwischenstopp
Auf dem Rückweg machen unsere Missionare bei Pastor Olivier einen Zwischenstopp. Mitten im Busch betreut er mehr als fünf Gemeinden, alle von ihm gegründet. Das Leben in der Region im Nordwesten Madagaskars ist hart. Kriminalität, Korruption und Prostitution prägen die Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, gerade hier die gute Nachricht zu bringen.

»Geständnis«
Olivier freut sich sehr über die Bibeln, Neuen Testamente, Liederbücher und Traktate, die unsere Mitarbeiter bringen. Der Stoppwird zudem genutzt, um zu evangelisieren. Auch dafür ist der Pastor dankbar: »Jedes Mal, wenn ihr kommt, finden Leute zu Jesus.« Olivier ist selbst unermüdlich unterwegs. Seine Gemeinden liegen teilweise weit auseinander. So läuft er bis zu 90 km, um zu predigen. Er tut dies gern, doch er »gesteht«, dass er sich ein Motorrad wünscht. Es würde seine Arbeit enorm erleichtern. Wir würden uns freuen, wenn wir ihm diesen Wunsch bald erfüllen könnten.

Ein Motorrad kostet nur 1200 EUR.