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Aktion Weihnachtspäckli: Nicht auf der Packliste

Die Weihnachtssaison ist bereits wieder vorbei. Während bei uns der Alltag wieder eingekehrt und die Stimmung in die Ferne gerückt ist, hat diese Weihnachten bei einigen Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Für sie ist es nicht selbstverständlich, beschenkt – oder gar besucht – zu werden. Aber dank vereinten Kräften von vier christlichen Hilfswerken aus der Schweiz, Hunderten von Firmen, Vereinen, Kirchen und Schulen und Tausenden von Familien und Einzelpersonen gingen diese Menschen dieses Jahr nicht leer aus. Sagenhafte 107‘300 Geschenke wurden allein in der Schweiz zusammengestellt, verpackt, verfrachtet und in Osteuropa verteilt. Das sind fast 7‘000 mehr als im letzten Jahr! 35 Sattelschlepper haben die wertvolle Fracht nach Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Albanien, Serbien, Weissrussland und in die Ukraine gebracht. AVC Österreich hat bei ihrer diesjährigen Premiere 4‘000 Pakete für Bosnien beigesteuert, und ACP Italien war zum zweiten Mal dabei und hat 2‘634 Geschenke für bedürftige Italiener gesammelt und verteilt. Wir sind begeistert über das Ausmaß dieser Weihnachtsaktion!

Das größte Geschenk
Die Freude der beschenkten Menschen ist enorm. Gemeinsam mit lokalen Kirchen werden jeweils bedürftige Familien, Alters-, Waisen- oder Behindertenheime, Schulen oder Kliniken herausgesucht. Die Pakete enthalten ganz praktische Dinge wie Hygieneartikel, Lebensmittel oder warme Handschuhe, welche den Menschen in ihrer Not zu Hilfe kommen. Dazu gehören natürlich auch Schulmaterialien, Spielsachen und Süßigkeiten für die Kleinen. Bei der Geschenkverteilung wird aber immer wieder klar: Das wertvollste, das die Menschen erhalten, steht auf keiner Packliste. Dass jemand an sie denkt, jemand sich die Mühe macht, sie zu besuchen, ist für alle das Highlight. So bleiben nach Weihnachten mehr als zwei drei neue Gegenstände im Haushalt. Es bleibt ein Stück Hoffnung, das den Weg ins neue Jahr mitprägt. Es bleibt die Gewissheit, nicht vergessen zu sein – weder von anderen Menschen, noch vom liebenden Vater im Himmel. Und das ist das größte Geschenk, das überhaupt gemacht werden kann.

Danke für die überwältigende Großzügigkeit gegenüber den Menschen in Osteuropa! Gemeinsam haben wir Leben verändert.