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srilanka kw11 webSri Lanka: Den Anfeindungen zum Trotz

Seit unser Partner in Sri Lanka seine Arbeit in den hauptsächlich buddhistischen Gebieten begonnen hat, sind durch ihn sieben Gemeinden entstanden. Doch Mönche terrorisieren die Gemeinden und mobilisieren die Dorfbewohner gegen die Christen. Immer wieder sind die Christen Anfeindungen ausgesetzt. Buddhistische Mönche haben es sich zum Ziel gesetzt, die Ausbreitung des Christentums zu bekämpfen. Kinder und Menschen mit Behinderungen zu Jesus zu führen, das wird in Sri Lanka mit einer Gefängnisstrafe von sieben Jahren und einer hohen Geldstrafe geahndet. Viele Menschen, die erst vor kurzem zum Glauben gefunden haben, können dieser Verfolgung nicht standhalten. Die Gemeinden stehen vor der Herausforderung, sie in ihrem jungen Glauben zu festigen.

Letztes Jahr haben Mönche vor dem Parlament protestiert, um die Gesetzgebung zum Nachteil der Christen zu beeinflussen – das Konvertieren zu anderen Glaubensrichtungen sollte verboten werden. Die Polizei musste Tränengas einsetzen, um die gewaltsamen Proteste aufzulösen. Die Regierung wehrt sich glücklicherweise gegen den neuen, einschränkenden Gesetzvorschlag. Trotzdem bleibt die Gesetzgebung weiterhin sehr restriktiv.

Der Verfolgung zum Trotz wachsen die Gemeinden weiter. Ein Pastor hat erzählt, dass er letztes Jahr 36 Jugendliche in seinem Bibelunterricht hatte, und alle 36 haben sich nach dem Unterricht im Fluss hinter der Gemeinde taufen lassen - gänzlich unbemerkt von vorbeispazierenden buddhistischen Mönchen.