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Ägypten: Ist Gebet ein Verbrechen?
Die Regierung in Ägypten hat in den letzten Wochen vier Kirchen in der südlichen Provinz Minya geschlossen. Vor Kurzem hat nun der koptisch- orthodoxe Erzbischof der Region sein Schweigen gebrochen: »Wir haben zwei Wochen geschwiegen, nachdem eine Kirche geschlossen wurde – in der Hoffnung, dass die Behörden ihrem staatlichen Auftrag nachkommen. Aber dieses Schweigen hat nur zu Schlimmerem geführt, als wenn das Beten ein Verbrechen wäre.« Und er erklärte: »Was in den letzten Wochen geschehen ist, haben wir über Jahre nicht gesehen:  Kirchen werden geschlossen, die koptischen Christen angegriffen und ihr Besitz zerstört.«

Die Behörden in Minya haben noch nicht auf die Vorwürfe reagiert. Obwohl die ägyptische Regierung wiederholt versprochen hat, Christen vor gewalttätigen Angriffen zu schützen, beklagen die Kopten in der letzten Zeit immer deutlicher, dass nicht genug geschieht, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Indien: Gottesdienste in zehn Kirchen verboten
Die Polizei und Behörden im Bundesstaat Tamil Nadu haben angeordnet, dass zehn Gemeinden keine Gottesdienste mehr feiern dürfen, wie Morning Star India jetzt berichtete. Nach Angaben der Kirchenleiter haben extreme Hindus Druck auf die Behörden ausgeübt, dass die Kirchen eine besondere Bewilligung einholen müssen, die allerdings nur sehr schwer zu erhalten ist. Der Prozess kann von einem halben bis zu mehreren Jahren dauern. Mitglieder einer Gruppe von Hindu-Nationalisten hatten Beschwerde erhoben. Diese Gruppe hatte bereits im Sommer einen Bus attackiert, in dem Kinder in ein christliches Lager gebracht wurden.

Sudan: Fünf Pastoren mitten im Gottesdienst verhaftet
Nachdem bereits im Februar mindestens 25 Kirchen in Khartum, der Hauptstadt des Sudan, verwüstet worden waren und die Kirchenleiter zum ersten Mal einen offenen Brief an den Präsidenten gerichtet hatten, sind jetzt fünf Pastoren der Sudanese Church of Christ, verhaftet worden. Sie hatten sich geweigert, Gottesdienste in ihren Gemeinden zu stoppen. »Polizeioffizier Nagmadeen Badradeen betrat die Kirche in Thawra und unterbrach den Gottesdienst. Er befahl den Leitern, den Gottesdienst zu beenden und die Kirche zu schließen. Sie demütigten die Pastoren und hielten sie auf dem Polizeiposten fest.«, berichtet World Watch Monitor.

Solche Vorkommnisse sind leider nicht neu, machen uns aber immer wieder traurig. Wir hören nicht auf, für unsere Glaubensgeschwister im Gebet einzustehen. Melden Sie sich gleich HIER für unsere wöchentliche Gebetsmail an.

Quelle: Livenet.ch
Bild: worldwatchmonitor.org