aktuell news head de

NL2017 3 Sudan VerfolgungIn Darfur konvertiert eine wachsende Zahl von Menschen zum christlichen Glauben – sehr zum Missfallen der muslimischen Regierung. Die jüngsten Unruhen Ende Mai boten den sudanesischen Sicherheitskräften einen willkommenen Vorwand, gegen christliche Leiter vorzugehen. Sie werden der Konspiration mit Rebellen beschuldigt. Ende Mai drangen Sicherheitskräfte in das Haus eines der Leiter ein, um die dort Versammelten festzunehmen. Die fünf Männer versuchten zu fliehen. Zwei wurden dabei erschossen, die drei anderen verhaftet. Deren Angehörigen wurde jede Auskunft über deren Verbleib verweigert.

Von einer zuverlässigen Quelle wissen wir, dass sie massiv gefoltert und dadurch vermutlich gezwungen worden sind, die Namen von zwölf weiteren Leitern preiszugeben. Diese sind jetzt auf der Flucht und versuchen, sich dem Zugriff der Sicherheitskräfte zu entziehen. Später sind drei weitere Pastoren verhaftet worden. Alle sechs werden brutal gefoltert, ein weiterer muss sich jeden Tag bei der Polizei melden, wird dort misshandelt und darf abends nach Hause. Die psychische Belastung und das Leiden der Brüder sind unvorstellbar groß. Zurzeit geht es uns vor allem darum, die noch auf der Flucht befindlichen Pastoren im Südsudan in Sicherheit zu bringen und die Familien der Opfer zu unterstützen.

Beten Sie mit uns für die Situation in Darfur! Vor allem auch dafür, dass die Familien der beiden Ermordeten – Ahmed und Harron –Trost finden und nicht an Gott verzweifeln. Die Angriffe der Regierung richten sich gegen Leiter. Dies in der Hoffnung, dass sich die Christen zerstreuen und den Mut verlieren. Beten wir, dass diese Strategie nicht aufgeht!