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Iran Peitschenhiebe cut Iran: Peitschenhiebe wegen Abendmahlsfeier

Im Iran drohen drei christlichen Konvertiten Peitschenhiebe, weil sie beim Abendmahl – wie in der Bibel beschrieben – Wein getrunken haben. Zwar dürfen Nichtmuslime in der islamischen Republik Alkohol konsumieren, Übertritte vom Islam zum Christentum werden aber nicht anerkannt; weil sie  verboten sind.

Wie der christliche Informationsdienst World Watch Monitor berichtet, handelt es sich um Yasser Mossayebzadeh, Saheb Fadaie und Mohammad Reza Omidi. Die drei Christen waren am 13. Mai zusammen mit Pastor Nadarkhani und seiner Frau Tina verhaftet worden. Am 10. September folgte in der Stadt Rasht die Anklage und am 10. Oktober die Verurteilung zu 80 Peitschenhieben. Die Anwälte der Verurteilten werden gegen das Urteil Berufung einlegen.

Omidi war 2012 wegen der Teilnahme am christlichen Abendmahl schon einmal zu 80 Peitschenhieben verurteilt worden. Eine erneute Verurteilung des »Wiederholungstäters« könnte zu nun seiner Erhängung führen.

Seit 2015 haben die iranischen Behörden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mehr als 200 Christen festgenommen; allein im August sollen es 43 gewesen sein.

Quelle Text: worldwatchmonitor.org / Idea.de
Quelle Bild: morningstarnews.org