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WGT 2016

Weltweit: Verfolgte Christen

Islamistischer Terror
Das letzte Jahr wird als Jahr des Terrors in die Geschichte eingehen, auch für Christen. Weltweit hat die religiös motivierte Verfolgung zugenommen. Der Islamische Staat (IS) und seine Verbündeten haben ihr blutiges Regime über viele Grenzen hinweg nach Libyen, Kenia, Ägypten und sogar bis nach Europa ausgedehnt. Die Regierungen weltweit sind allarmiert über die Auswüchse des Islam. Der islamische Terror hat sich über internationale Grenzen hinweg ausgeweitet. Der IS hat dem Westen den Krieg erklärt und mit den Attentaten in Paris und Brüssel gezeigt, dass dies keine leeren Worte sind. Weitere radikalislamische Milizen wie Boko Haram im Norden Nigerias und Al-Shabaab in Somalia haben sich dem IS angeschlossen. Weltweit ist eine Tendenz zur Radikalisierung unter Muslimen zu beobachten.

Nationalismus und Überwachung
Aus Furcht vor Machtverlust heizen Regierungen den Nationalismus in ihren Staaten an; sie verstärken die Überwachung auf Kosten der Glaubensfreiheit. In Zentralasien wurde die amtliche Überwachung der Kirche verschärft. In Indien nimmt die Zahl der Übergriffe radikaler Hindus auf die Kirche stetig zu. Die neue Verfassung Myanmars sieht eine harte Bestrafung für Konvertiten aus dem Buddhismus vor.

Noch nie waren so viele Christen auf der Flucht
In den letzten fünf Jahren haben 90% der 400’000 Christen in Aleppo, Syrien, die Stadt definitiv verlassen (Stand Februar 2016). In Nigeria wurden zehntausende Christen aus den Scharia-Staaten im Norden vertrieben, viele Tausende flohen vor der Gewalt des nomadischen Hausa-Fulani-Volkes in Zentral-Nigeria. Nordkorea ist seit 14 Jahren Spitzenreiter in Bezug auf Christenverfolgung, was weltweit beinahe gleichgültig hingenommen wird. Die Unterdrückung am mehrheitlich christlichen Volk der Nuba im Sudan wird vollkommen ignoriert. In Eritrea werden Christen, die es wagen, offen über die Diskriminierung zu sprechen, eingesperrt. In Kenia kam es zum schlimmsten Terroranschlag seit 15 Jahren. An der Universität in Garissa wurden 147 Christen ermordet, weil sie sich weigerten, das muslimische Glaubensbekenntnis aufzusagen.

Wir beten...
> für Schutz und Sicherheit der Christen in Kriegsgebieten wie Syrien, Irak und der Türkei;
> für Schutz der Christen auf der Flucht;
> für Schutz für diskriminierte Christen auf der ganzen Welt;
> für zunehmende Sensibilität der Öffentlichkeit für das Thema der Verfolgung;
> dass Menschen in Politik und Wirtschaft beginnen, sich gegen die Verfolgung stark zu machen.