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Usbekistan Urteil

Usbekistan: Urteil gesprochen

Mitte September mussten sich unser Mitarbeiter Pastor R. und sieben seiner Gemeindemitglieder wegen unerlaubter Missionstätigkeit verantworten. Die Ehefrau eines Neubekehrten hatte sie angezeigt und beschuldigt, sie zwangsbekehren zu wollen. Die Christen wiesen diesen Vorwurf zurück, konnten und wollten jedoch nicht leugnen, dass sie die gute Nachricht weitergeben. Pastor R. wurde dafür zu einer Geldstrafe von 70 (!) Monatsgehältern verurteilt, seine Mitarbeiter zu je 50.
Die in den letzten Jahren verabschiedeten Gesetze zu religiösen Aktivitäten  dienen nach offiziellen Angaben dazu, das Land vor Terrorismus zu schützen. Doch die lokalen Behörden nutzen sie nur zu gerne, um evangelikalen Kirchen ihre Arbeit schwer bis unmöglich zu machen. Empfindliche Geldstrafen sind ein Mittel, das häufig angewandt wird – mit der Hoffnung die Aktivitäten der Verurteilten damit zu beenden und »Nachahmer« abzuschrecken.

Wir beten, dass
> Gemeinden Gunst bei den Behörden finden und der Druck von dieser Seite nachlässt;
> Gott die vermeintliche Niederlage im Prozess in einen Sieg verwandelt;
> der Nachfolger des kürzlich verstorbenen Staatsoberhaupts mehr Religionsfreiheit zulässt.