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Brasilien: Täglich neue Gemeinden

Täglich werden im Schnitt im riesigen südamerikanischen Staat Brasilien 25 christliche Gemeinden eröffnet – pro Stunde eine. Unter anderem wachsen Gemeinden in armen Gegenden, wo sie beispielsweise in Favelas einen Unterschied bewirken können.

Laut dem brasilianischen Portal «O Globo» wurden seit Januar 2010 nicht weniger als 67'951 Kirchen bei den Steuerbehörden registriert. 25 pro Tag, eine pro Stunde (alle 57,5 Minuten um genau zu sein).

Oft handelt es sich um pfingstliche Gruppen, die beispielsweise ein Ladenlokal mieten, um dort ihren Gottesdienst durchzuführen, berichtet die Schweizer «Berner Zeitung». In Rio de Janeiro wurde mit Marcelo Crivella sogar ein Mitglied der pfingstlichen Gemeinde «Universalkirche des Königreichs Gottes» zum Bürgermeister gewählt. Zuvor war er Bischof in dieser Gemeinde.

Der Spirale entspringen
Auch in armen Gegenden wachsen laut «Christian Headlines» die Gemeinden, gerade weil die Gemeinden sich um die Bedürfnisse der Armen kümmern. Viele sehen dadurch gleichzeitig sowohl ihre physischen wie geistlichen Bedürfnisse abgedeckt. «Die Regierung hilft uns nicht, so ist Gott die einzige Option für Arme», sagt Pastor Antonio, der selbst in einer armen Gegend aufgewachsen ist.

Antonio nahm einst Drogen und fand, dass er sich an niemanden wenden konnte, bis er die Kirche entdeckte. «In den Favelas gibt es viele Probleme», stellt Pastor Antonio fest. «Armut, wenig Arbeit, Verbrechen, geistliche Nöte – die Gemeinden stehen helfend bei.» Das führe zu Verbesserungen, Bildung, Sicherheit und wirtschaftlicher Entwicklung.


Quelle: Livenet.ch