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Italien: Die Armut wächstÄgypten: Licht im Land der Pharaonen

Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als über die Finsternis zu klagen.

Seit 2011 unterstützen wir ein Speisungsprogramm für Kinder armer koptischer und muslimischer Familien in Kairo. Was mit 50 Kindern begann, ist mittlerweile zu einem Arbeitszweig mit drei Angestellten und einer ganzen Reihe ehrenamtlicher Helfer angewachsen. Jeden Freitag werden über 300 Kinder von der Straße und aus der Nachbarschaft einer christlichen Gemeinde versorgt. Am Wochenende ist eine mobile Suppenküche in anderen Stadtteilen unterwegs und speist weitere hundert Kinder. Neben knurrenden Mägen werden durch Spiele und Kinderprogramme auch soziale und geistliche Bedürfnisse gestillt.

In Ägypten sind derzeit Gottesdienste wegen COVID-19 untersagt und die Not der Armen nimmt zu. Unser Partner hilft, besonders im Gebiet der Mülldeponie. Dort wurden 500 Säcke mit Lebensmitteln an extrem Bedürftige verteilt. Für die nächsten Monate ist angestrebt, rund 100 000 Leuten zu helfen. Eine große Herausforderung. Um sie zu bewältigen wurden 500 Kirchen zur Zusammenarbeit eingeladen.

Unsere Hilfe ist nicht so umfangreich, wie sie zu Josefs Zeiten war, der ganz Ägypten in den sieben Jahren der Hungersnot versorgte. Aber sie ist ein mutiges Engagement und Licht in diesem Land, in dem Christen eine kleine Minderheit sind und das auf Rang 16 der Länder steht, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.