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china webseiteChina: Junge Christin riskiert alles

Sie gehört zu den mutigsten Christen Chinas: Zhou Jinxia hat zum wiederholten Male öffentlich versucht, die chinesische Regierung auf Gott hinzuweisen – ungeachtet der Konsequenzen.

Mitte März reiste sie von Dalian nach Peking und stellte sich mit einem Schild an das Eingangstor des Hauptquartiers der Kommunistischen Partei sowie der Regierung des Landes. Auf dem Schild stand: »Gott liebt die Menschen dieser Welt und ruft auch Xi Jinping«, nämlich den Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Staatspräsidenten Chinas. Schnell wurde sie von Sicherheitsbeamten festgenommen. Später wurde sie von einem hohen Beamten der Polizei ihrer Heimatstadt zurück nach Dalian gebracht, wo sie nun weiterhin in Haft ist.

Dies war nicht das erste Mal, dass Zhou mutig die Regierung des Landes auf Gott hinweist. Mehrere Duzend Mal war sie schon im Einsatz. Alle diese Aktionen endeten in polizeilichem Gewahrsam. Die Strafen für Evangelisation und die Störung der öffentlichen Ordnung sind stark angestiegen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie diesmal deutlich länger in Haft bleiben muss als die vorherigen Male. Umso bewundernswerter ist Zhous Einsatz.

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