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georgien Report 2 2020 Georgien: Zu Besuch bei der neu entstandenen Gemeinde

Anfang des Jahres waren wir bei unseren Mitarbeitern in Georgien zu Besuch. Sie betreuen ehemalige Muslime aus verschiedenen Ländern Zentralasiens, was zu einer wachsenden Gemeinde geführt hat. Viele der »Baby«-Christen sind wegen religiöser oder politischer Verfolgung in ihren Heimatländern oder auf der Durchreise nach Europa in Georgien gestrandet. Statt ein neues Leben im Westen haben sie hier ein besseres durch eine Begegnung mit Gott gefunden.

Zum Beispiel Hassan: In seiner Heimat steckte er in einem Wust von Problemen fest. Er sah nur noch zwei Möglichkeiten: Selbstmord oder abhauen. Er entschied sich für das Zweite und zog samt Familie nach Georgien. Hier lernt er jetzt den Gott kennen, der aus Schwierigkeiten heraushilft, Schuld vergibt, Lasten abnimmt und dem Leben neuen Sinn gibt.

Was uns besonders beeindruckt: Der Hunger und das Wachstum der im Glauben jungen Christen. In den wenigen Stunden unseres Besuches werden wir mit Fragen bestürmt, beten für sie. Unsere Inputs zum Thema »Lobpreis« und »Wie höre ich Gottes Stimme?« treffen auf großes Interesse. Die Atmosphäre in den Gottesdiensten ist beeindruckend, die Begeisterung ansteckend.

Den Frauen geben wir beim gemeinsamen Frühstück einen besonderen Impuls weiter: »Übt euren gottgegebenen Einfluss in der Familie und Gesellschaft aus! Mit Gott an eurer Seite werdet ihr einen Unterschied machen und eurem Umfeld die Liebe von Jesus nahebringen.« Gemeinsam machen wir uns Gedanken, wie sie ihr Christsein in ihrer Familie, gegenüber den Lehrern ihrer Kinder und gegenüber anderen beispielhaft leben können.