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indien webseiteIndien: Kleine Geste, großer Sieg

Ein Gericht in Odisha, Indien hat nach einem langen Rechtsstreit zugunsten von 14 Witwen entschieden, deren Männer 2008 Opfer von religiöser Verfolgung geworden waren.

Das Oberste Gericht in Odisha hat entschieden, dass die lokalen Behörden die Witwen und 6000 Menschen aus dem Gebiet, die ebenso Familienmitglieder verloren haben, finanziell entschädigen müssen. Die christlichen Anwälte, die sich in dem Fall eingesetzt haben, sind begeistert über das unerwartete Urteil.

Nachdem der regionale Hindu-Leiter Swami Laxmanananda 2008 von einem unbekannten Täter ermordet wurde, sind radikale Hindus überall auf die Christen losgegangen. Während Wochen wurden über 6000 Häuser zerstört, etliche Kirchen beschädigt oder komplett demoliert, vielen Menschen verletzt und getötet. Die lokalen Behörden sprechen von 39 Morden, die Gemeinden von knapp 100.

Natürlich kann keine finanzielle Unterstützung den Schmerz und das Trauma dieser Aufstände jemals gut machen. Trotzdem stehen sie als Symbol der Hoffnung für die vielen Christen im Land, die zunehmend unter Gewalt und Verfolgung leiden. Ein kleiner Sieg, der den Christen im Land eine neue Hoffnung schenkt.

Quelle: worldwatchmonitor.org