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Sudan: AVC-Mitarbeiter ermordet

In Darfur, seit Jahren als Krisengebiet bekannt, wurden letzte Woche AVC-Mitarbeiter Opfer von Übergriffen.

In Darfur gibt es eine wachsende Gruppe von Menschen, die zum christlichen Glauben finden – sehr zum Missfallen der moslemischen Regierung. Die jüngsten Unruhen Ende Mai boten den sudanesischen Sicherheitskräften den Vorwand und die Gelegenheit, um gegen christliche Leiter vorzugehen. Sie werden der Konspiration mit Rebellen beschuldigt.

Ende Mai drangen Sicherheitskräfte in das Haus eines der Leiter ein, um die dort Versammelten festzunehmen. Die fünf Männer versuchten zu fliehen. Zwei von ihnen wurden erschossen, die drei anderen ergaben sich daraufhin und wurden verhaftet. Den Angehörigen der Verhafteten wurde jede Auskunft über deren Verbleib verweigert. Aus einem direkten Kontakt wissen wir zuverlässig, dass sie schwerer Folter ausgesetzt wurden. Dabei mussten sie vermutlich die Namen von zwölf weiteren Leitern preisgeben. Diese sind jetzt auf der Flucht und versuchen, sich dem Zugriff der Sicherheitskräfte zu entziehen.

Momentan ist unser Hauptanliegen, diese Männer im Süd-Sudan in Sicherheit zu bringen und die Familien der Opfer zu unterstützen. Gemeinsam können wir für die Situation in Darfur im Gebet einstehen. Wir denken vor allem an die Familien der Ermordeten Ahmed und Harron, dass sie Trost finden und nicht an Gott verzweifeln.

Die Angriffe der Regierung richten sich gegen Leiter. Dies in der Hoffnung, dass sich die Christen zerstreuen und den Mut verlieren. Beten wir, dass diese Strategie nicht aufgeht!

Wir beten um
> Kraft für die Inhaftierten,
> Schutz für die Flüchtenden,
> Trost für die Hinterbliebenen,
> Mut für die Christen im Sudan.