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Tansania Hunger und HIV

Tansania: Hunger und HIV

Seit Monaten wartet die Bevölkerung Tansanias sehnsüchtig auf Regen, doch der bleibt aus. Die Bauern machen sich mehr und mehr Sorgen um Ihre Ernte. Besonders hart trifft es derzeit die Massai. Tausende Rinder sind infolge von Mangel an Nahrung und Wasser bereits verendet. Für die Massai ist das katastrophal, denn die Tiere sind ihre Lebensgrundlage. Unser Mitarbeiter schreibt: »Viele Kinder in den Bomas haben bereits Hungerbäuche. Wir fangen jetzt an, Essen auszuteilen.«

In unserem Waisenhaus in Morogoro leidet ein weiteres Kind, nicht an Hunger, sondern unter den Begleiterscheinungen von HIV. Der kleine Frank infizierte sich bei der Geburt durch seine Mutter. Als beide Eltern an der heimtückischen Krankheit starben, nahmen wir den kleinen Frank auf. Der Junge hatte immer wieder an Infektionen zu leiden gehabt, doch die Krankheit wuchert inzwischen dermaßen, dass Frank seit zwei Wochen im Krankenhaus künstlich ernährt werden muss. Er ist zu schwach zum schlucken. Pilze und Bakterien haben sein Gehirn befallen. Die Ärzte tun alles Menschenmögliche, um ihm zu helfen.

Wir beten ...
> dass bald Regen fällt und sich die Situation entspannt;
> um Weisheit für unsere Mitarbeiter, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun;
> um ein Wunder für Frank: für vollständige Genesung.

P.S. Auch Madagaskar leidet derzeit sehr unter der Dürre. Bitte betet auch dafür!

 

UPDATE 13.02.2017
Franky befindet sich auf dem Weg der Besserung. Doch die Sonde in seiner Speiseröhre bereitet ihm zunehmend Schmerzen. Leider ist die künstliche Ernährung dringend nötig, denn er isst nicht und der kleine Körper hat kaum noch Reserven.

Wir beten, dass
> der Kleine beginnt wieder selbstständig zu essen;
> Franky bald aus dem Krankenhaus entlassen werden kann.