Land der Gegensätze
Regenwald. Anden-Hochgebirge. Wüste. Drei kontrastreiche Regionen durchziehen das Land von Norden nach Süden. So unterschiedlich Klima, Flora und Fauna auch sind; es gibt Gemeinsamkeiten: Korruption, Gleichgültigkeit, Ignoranz und Gewalt, die allesamt durch die gemeinsamen religiösen Traditionen, Aberglauben und Zauberei nicht behoben werden können. Die Folgen sind familiärer Zerfall, Arbeitslosigkeit, Alkohol- und Drogenmissbrauch. Raubüberfälle sind an der Tagesordnung.
Aufbruch im Küstenstreifen
In der absolut niederschlagsfreien Stein- und Sandwüste des Küstenstreifens, südlich von Lima, liegt die Hafenstadt Ilo, kurz vor der Grenze zu Chile. Im Jahr 1996 gründete das Ehepaar Fröschle im Auftrag von AVC einen ersten Kindergarten.
Eine neue Generation formen
Der Kindergarten, der mit 30 Kindern seinen Anfang nahm, wurde später durch eine Grundschule ergänzt.1998 entstand parallel dazu eine christliche Gemeinde, die bis heute auf 250 Mitglieder angewachsen ist.

- Schulanlage in der Stadt Ilo im Süden Perus
Generationenübergreifende Bildung
2003 konnten der Kindergarten und die Bethesda-Schule in ein neues Gebäude umziehen. Die Schule ist in der Stadt infolge ihres hohen Niveaus sehr beliebt. Neben dem vorgeschriebenen Lehrplan werden zusätzlich Englisch, Computer-Wissen, Folklore, Kunst, Deutsch und christliche Werte vermittelt. Die Kinder – samt Eltern – werden dadurch motiviert, über ihren engen Horizont hinaus zu blicken. Die junge Generation wird auf eine neue Weise geprägt, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft geweckt. Ganzen Familien wird so eine neue Perspektive eröffnet.
Die Gute Nachricht von Jesus Christus verändert gesamte Familien und damit auch die Gesellschaft. Verfahrene Ehen werden geheilt, Menschen von Alkohol und Drogen be-
freit, neue Lebensziele verfolgt. Christliche Werte wie Respekt vor Gott und Mitmenschen, Treue, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein sind heute zu maβgeblichen Fak-
toren geworden, die Einfluss auf die Stadt nehmen.







