Asien oder Europa?
Georgien ist kein favorisiertes Urlaubsziel. Kaum einer kennt es. Die Antwort auf die Frage, ob das Land zu Asien oder Europa gehört, fällt häufig falsch aus. Der Einmarsch der russischen Armee im Sommer 2008 hat das Land kurz in die Schlagzeilen und langfristig in Not gebracht. Viele der 150 000 Flüchtlinge können auch heute noch nicht in ihre Heimatorte in Südossetien zurückkehren. Wirtschaftliche Probleme und damit einhergehende Arbeitslosigkeit machen das Leben der Bewohner noch schwerer.
Überlebenshilfe
AVC unterstützt seit Anfang der 90er-Jahre eine freikirchliche Bewegung in Georgien. Während Jahren ist durch eine Suppenküche täglich eine Mahlzeit an über 350 Menschen abgegeben worden. Lebensmittelpakete für vorwiegend ältere Menschen, die keine staatliche Unterstützung erhalten, haben diesen geholfen zu überleben.
Zudem sind Leute finanziell und durch Ausbildung unterstützt worden, was zusammen mit der guten Nachricht von Jesus Hoffnung weitergegeben hat.
Doppelte Flüchtlingshilfe
Hoffnung durch den christlichen Glauben
Heute finanziert AVC fünf Evangelisten und fördert den Aufbau einer christlichen Gemeinschaft in einem Flüchtlingsdorf in der Nähe von Tiflis.
Die Ausbildung von jungen christlichen Leitern in Georgien ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Finanzielle Beiträge und von Österreich gesandte Lehrer tragen dazu bei.
Freunde aus anderen europäischen Ländern helfen mit, die biblische Botschaft in Georgien weiterzugeben.
Praktische Nothilfe
AVC plant eine, über die anfängliche Notversorgung hinausgehende, praktische Hilfe für die Flüchtlinge. Der Aufbau von kleinen Handwerksbetrieben soll ihnen die Möglichkeit eröffnen, einen Arbeitsplatz zu finden und dadurch wieder selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können.