AVC
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Totenkult und brutale Armut

Der Totenkult auf der »Roten Insel« brütet wie ein Fluch über dem ganzen Land. An Feiertagen werden die Knochen der Toten tagsüber aus ihren Grüften geholt, um den Tänzen zu Ehren der Götter samt exzessivem Alkoholgenuss beizuwohnen. Die Folgen sind verheerend. Die trostlose Armut hat das gesamte Volk im Griff.

95% der Wälder sind abgeholzt. Als Folge zerstören fast jedes Jahr Zyklone mit heftigem Regen und Wirbelstürmen die lebenswichtige Reisernte.


Wohnen auf Müllkippen

Müllkippen sind begehrte Wohnorte – oft für das ganze Leben. Denn hier gibt es wenigstens Abfallreste, um sich einigermaβen ernähren zu können. Kinder sind früh gezeichnet. Schon als Fünfjährige sehen manche aus wie Greise: unkenntlich, verdreckt, mit zerrissener Kleidung, bitter, ohnmächtig, dunkel, unfähig den Blick zu heben. Seit 2006 hat AVC mit Jean Forschlé dort einen vollzeitigen Mitarbeiter, doch schon früher wurde Hilfe geleistet. Die Arbeit auf Madagaskar führt AVC in Kooperation mit drei deutschen christlichen Freikirchen aus Karlsruhe, Kehl und Baden-Baden durch.

Begehrte »Wohngegend«
Früh gezeichnet

Hilfsprojekte

Guter Wille und menschliche Kraft allein sind nicht ausreichend, um dem verheerenden Elend zu begegnen; auch nicht die Veränderungen der Umstände allein. Deshalb geht es AVC gleichzeitig um äuβere und innere Erneuerung.

 

Hoffnung schenken durch die gute Nachricht von Jesus

In den vergangenen Jahren sind mehrere christliche Freikirchen entstanden. AVC unterstützt diese finanziell und durch Schulung.

 

Medizinische Versorgung 

In einem Dorf ist eine kleine Ambulanz errichtet worden, durch welche die ganze Region versorgt wird. Für Einsätze in entlegene Gebiete, die nur durch mehrtägige Fuβmärsche zu erreichen wären, steht ein Helikopter zur Verfügung; beinahe kostenlos.

 

»Arztpraxis« in abgelegenen Gebieten

Nothilfe

Auf der Mülldeponie hilft AVC spontan, wo die Not unerträgliche Formen annimmt.

 

Schulbildung

Zurzeit ist ein neues Ausbildungszentrum in Ambovo am Rand der Hauptstadt im Bau. Seit 2008 besuchen dort 160 Kinder die Vor- und Grundschule. In den kommenden Jahren erfolgt eine stufenweise Erweiterung. In den Gebäuden wird auch eine Dorfambulanz eingerichtet.

 

Sie haben das Vorrecht, eine Schule zu besuchen
Schule im Bau

Zukunftsvisionen

Vorerst werden die aktuellen Bauvorhaben abgeschlossen. Doch AVC »träumt« bereits von den nächsten Projekten: Waisenhäuser und eine kleine Berufsschule.