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Sumatra: Nothilfe gefragt
Dem Erdbeben vom 30. September 2009 folgen weitere Nachbeben: Der Schock in der Bevölkerung sitzt tief. An eine Wiederherstellung von Häusern ist noch nicht zu denken.
Die Hilfsaktion in Sumatra ist in vollem Gang. Bei AVC Schweiz sind bis dato bereits 85 000 CHF eingegangen. Der Schwerpunkt liegt zur Zeit noch auf Nothilfe. Unsere Partner in Sumatra haben bisher 1650 Familien Hilfe leisten können - mit Nahrungsmitteln, medizinischer Betreuung, Kleidung etc.
Es ist schwierig, Grundnahrungsmittel wie Reis zu kaufen. Die Regierung hat zwar jede Familie mit 1 kg Reis, 1 Liter Öl und 2 Paketen Nudeln unterstützt, aber das reicht natürlich nicht weit . Die Menschen brauchen dringend zusätzliche Hilfe aus dem Ausland.
Bisher hat sich noch niemand daran gemacht, Häuser zu reparieren oder wiederaufzubauen. Zu tief sitzt der Schock. Zudem ereignen sich laufend Nachbeben. Die Menschen schlafen in Zelten. Die Unterstützung durch Baumaterial ist deshalb zur Zeit noch nicht aktuell.
Es braucht jedoch dringend Baumaschinen, denn viele Straβen sind unterbrochen; Padang ist mit Lastwagen nur sehr schwer zu erreichen.
Sumatra ist inzwischen schon wieder aus dem Fokus der Massenmedien entschwunden - die Wiederherstellung der Voraussetzungen für ein erträgliches Leben jedoch wird noch Jahre dauern ...
